1. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt:

       

      Kann man Gott erklären?

      Allmacht und Liebe Gottes – ist das nicht ein Widerspruch, wenn ich die Welt ansehe?

      Ist die Bibel nur Menschenwort oder auch Gottes Wort – und wenn ja, wie kann das sein?

      Was sagt die Bibel über Philosophie, über Sexualität, über Vergebung und was über das Ende der Welt?

      Was dachte Luther über Liturgie?

      Kann man als Wissenschaftler glauben, dass Gott der Schöpfer der Welt ist?

      Wie können wir in der Postmoderne Menschen das Evangelium weiter sagen?


      Das ist Theologie. Sozusagen Theologie für jeden. Theologie heißt: Genau hinsehen, in die Bibel sehen, Fragen stellen, Fragen entdecken. Auch sich selbst infrage stellen.

       

      Denn Theologie gibt Auskunft über das, was die Bibel sagt: Über Gott, über die Welt, den Menschen, die Liebe, den Hass, über Sünde und darüber, was Gott für den Menschen getan hat. Und was er heute tut.

       

      Theologie kann nicht alle Fragen beantworten. Aber viele. Und sie kann die Grenze zeigen, über die hinaus wir nicht weiter denken können. Und Grenzen zu kennen ist besonders wichtig. Sonst kann man zu Fall kommen.

       

      Aber Theologie ist mehr als ein Lexikon: Sie ist auch gründlich. Sie ist auch genau. Wo wäre das wichtiger als hier! Aber sie ist noch mehr: Sie gibt Auskunft über Gottes Liebeserklärung an den Menschen –  und das kann man nicht so, wie man einen Vortrag über Geschichte hält. Genau genügt nicht. Gründlich auch nicht. Deshalb:

       

      Theologie ist eine Leidenschaft: Gott erkennen und verstehen, so gut es geht. Das kann einen schon aufschrecken – und auch mal nicht schlafen lassen. Aber Theologie ist auch: Gott Gott sein lassen, wo wir ihn (noch) nicht verstehen können. Denn: Theologie ist mehr als vernünftig.

    2. 01.10.2018 |

      Der neue Freundesbrief ist da. Darin: Wie aufstehen [mehr]

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